Armut von Kindern und Jugendlichen


Anfrage vom 17.05.2017:                             

Anfrage zu Armut und Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen in Mühltal

Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen bis zur nächsten GVE-Sitzung (20.06.2017) zu beantworten:

  1. Wie viele Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 0 und 18 Jahre lebten in Jahr 2016 in Mühltal alleine oder in Haushalten, die Sozialleistungen (Grundsicherung nach dem SGB II, SGB XII, Wohngeld, Grundsicherung im Alter sowie bei Erwerbsminderung) bezogen haben?

(Bitte nach Familien mit zwei Erziehungsberechtigten in einem Haushalt sowie Alleinerziehenden und Anzahl der Kinder pro Familien unterscheiden sowie nach Sozialleistung getrennt auflisten.)

  1. Wie viele Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 0 und 18 Jahre lebten in Jahr 2016 in Mühltal in Bedarfsgemeinschaften, in denen Arbeitslosengeld II zur Aufstockung des Einkommens aus einer Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Existenzminimums bezogen wurde?

(Bitte nach Familien mit zwei Erziehungsberechtigten in einem Haushalt sowie Alleinerziehenden und Anzahl der Kinder pro Familien unterscheiden.)

  1. Wie viele Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 0 und 18 Jahre lebten in Jahr 2016 in Mühltal in Familien mit Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz?
  2. Wie viele Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 0 und 18 Jahre lebten in Jahr 2016 in Mühltal in Familien, die an und unter der Mindesteinkommensgrenze lebten und keine sozialen Transferleistungen bezogen?

Wenn hier keine Zahlen vorhanden sind, dann bitte schätzen.

  1. Wie viele Familien haben in den Jahren 2010 bis 2016 eine bzw. mehrere Anträge auf Kinderzuschlag bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit gestellt?
  2. Welche besonderen Maßnahmen hat die Verwaltung in Mühltal eingeleitet bzw. will die Verwaltung einleiten, um die Armut von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Mühltal gezielt entgegen zu treten?