Sag mir, wo die Blumen sind …


Pressemitteilung vom 22.05.2018

Entlang der Modau in Nieder-Ramstadt wird es vorerst keine Verschönerungsmaßnahmen geben.
Weder werden Blumenkästen entlang der Modau in Höhe der Bachgasse in Nieder-Ramstadt aufgestellt, noch werden die bisherigen eher schäbigen Sitzgelegenheiten an der Modau in Höhe der Modau-Apotheke und des Spielplatzes hinter dem Rathaus durch ansehnlichere Möglichkeiten ersetzt.Die LINKE hat in der letzten Gemeindevertreterversammlung den Antrag in das Parlament eingebracht, auf dem Alugeländer entlang der kanalisierten Modau in der Bachgasse/Nieder-Ramstadt etwa alle 10 Meter Blumenkästen zu installieren. Zur Begründung hieß es, der innerdörfliche Bereich von Nieder-Ramstadt würde aus den Möglichkeiten, die die Modau bietet kein Kapital schlagen. Ebenso sind die vorhandenen Sitzgelegenheiten eher unansehnlich und laden nicht zum verweilen ein.

Die Verwaltung veranschlagte allein für die Blumen jährliche Kosten in Höhe von 17.000 Euro. Für diese völlig überzogene Kostenabschätzung wurden jedoch mindestens doppelt so viele Meter berücksichtigt, als das Alugeländer im relevanten Bereich tatsächlich lang ist. Weiterhin wurde argumentiert, die Gemeinde habe nicht das Geld für diese Maßnahme, außerdem würden vandalismusbedingt die Blumen eh bald in der Modau landen.

CDU, SPD, Grüne, Die Mühltaler und FDP lehnten die Verschönerungsmaßnahmen geschlossen ab, nur FUCHS unterstützte diesen Teil unseres Antrages.

Auch ein im Antrag vorgeschlagener Weg, Patenschaften für Blumenkästen zu vergeben und nach Förderprogrammen zu suchen, fand kein Gehör.

Die FDP, Die Mühltaler, FUCHS und ein SPDler stimmten dann bei dem Teil des Antrags, die Sitzgelegenheiten zu erneuern mit uns zu. Jedoch reichte das nicht für eine Mehrheit für den Antrag.

So wird sich Nieder-Ramstadt also weiterhin entlang der Modau eher unansehnlich bis hässlich präsentieren. Was uns unsere Partnerstadt Nemours und sogar unsere Nachbargemeinde Ober-Ramstadt in Sachen Bachbegrünung und -verschönerung vormachen, wird für Nieder-Ramstadt nur ein Wunschdenken bleiben.